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Wasserkraftnutzung und ökologische Auswirkungen
Positionspapier des LFVBW zum Thema Wasserkraft.
Aufhebung Nachtangelverbot
Der LFVBW setzt sich für die Aufhebung des Nachtangelverbotes in Baden-Württemberg ein.
Grün-schwarz in Baden-Württemberg?
Die Forderungen des LFVBW an die Koalition
Der Bodensee
Nährstoffmangel oder wieder ein oligothropher Coregonensee?
Catch & Release
...oder "Catch to eat"? - Ein Debattenbeitrag
Angelverbot für Kinder
Warum dürfen Kinder in Baden-Württemberg erst mit 10 Jahren angeln?
Wunderbare Äsche
Gilt in Baden-Württemberg nach der Roten Liste als stark gefährdet.

Am 06. und 07. Mai fand im Vereinsheim der Anglervereinigung Donaueschingen-Pfohren e.V. der 2. Teil des Gewässerwartegrundkurses des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg statt.

Diplom Biologe und Geschäftsführer Ingo Kramer sowie Bezirksreferent für Gewässer des Bezirkes Südbaden Claudio Schill brachten den 40 Teilnehmern an diesen zwei Tagen sowohl die biologische als auch die chemisch-physikalische Gewässeruntersuchung näher. Dies war der Anschluss an den ersten Wochenendkurs, der am 04. und 05. Februar 2017 ebenfalls schon im Vereinsheim der AV Donaueschingen-Pfohren stattfand.

Morgens um 9 Uhr startete der Kurs nach kurzer Begrüßung und Vorstellung der Tagesplanung auch schon mit dem theoretischen Teil. Die biologische Gewässeruntersuchung war am Samstag Thema des Tages. Hierbei gilt es zu wissen, dass diese Untersuchung ausschließlich an Fließgewässern vorgenommen werden kann, welches in Form der am Vereinsheim liegenden Donau für den späteren Praxisteil zur Verfügung stand. In erster Linie wurde den Teilnehmern beigebracht, welche Indikatoren für eine ökologische Gewässergütebewertung zu verzeichnen sind. Ingo Kramer und Claudio Schill erklärten mit Humor, Fachwissen und mit unglaublich vielen Beispielen durch ihre jahrelange Erfahrung die Wichtigkeit der Beobachtung und des Kennens des Gewässers, also auch der Indikatortierchen und Organismen, den sogenannten Makrozoobenthos, welche bei der biologischen Untersuchung die Hauptrolle spielen.

Nach der Mittagspause wurde die Watbekleidung angezogen, und mit den richtigen Utensilien bewaffnet ging es dann in zwei Gruppen raus an die Donau. Mit Schüssel, Sieb, Pinzette und Lupenglas ging es nun ans Wasser. Die Teilnehmer fingen an unter der Leitung von Ingo Kramer und Claudio Schill die ersten Proben einzusammeln. Eine gute halbe Stunde wurden Steine hochgehoben und mit dem Sieb an Totholz und Wasserpflanzen entlang gefahren. Schnell waren nach den ersten Minuten schon die ersten Insektenlarven, Bachflohkrebse und Schnecken in den Schüsseln. Mit Hilfe von Bewertungstabellen wurden nun die Funde ausgezählt und ausgewertet. Alles in allem kamen alle auf das gleiche Ergebnis: Die Donau ist in diesem Abschnitt in einem guten Zustand und auch in der Vergangenheit gab es hier keine Vorkommnisse, welche die Gewässerökologie nachteilig beeinflusst hatten.

Am Sonntag folgte dann die chemisch-physikalische Untersuchung. Wie am Vortag begann auch hier der Kurs mit einer Präsentation und vielen Unterlagen für die Teilnehmer. Am Nachmittag wurden dann Wasserproben aus vier verschiedenen naheliegenden Gewässern der Anglervereinigung entnommen und mit den mitgebrachten Geräten untersucht.
Dabei wurden neben Sauerstoffgehalt und Temperatur weitere wichtige Parameter wie pH-Wert, Phosphat, Nitrat, Ammonium und die Leitfähigkeit gemessen.

Alle Teilnehmer konnten hier viel Wissen und einen großen Teil praktischer Erfahrung erwerben. Beiden Referenten gelang es sehr gut, während des Kurses auf viele Problematiken hinzuweisen welche im Alltag in den Angelvereinen auftreten und sie beantworteten aufkommende Fragen fachlich kompetent. Alle Teilnehmer haben nun das nötige Know-how um die ihnen anvertrauten Gewässer nachhaltig und naturnah zu bewirtschaften, damit auch nachfolgende Generationen noch intakte Ökosysteme vorfinden.

Martina Werner, LFVBW Bezirksreferentin für Öffentlichkeitsarbeit Südbaden

Basisseminar Gewässeruntersuchung mit chemischen Methoden

Learning by doing, Lernen durch Handeln, war das Prinzip beim Basisseminarin in Aulendorf am 4.3.2017 für Neueinsteiger für das schöne Amts der Vereinsgewässerwarte, die für ihre Aufgabe fundierte Kenntnisse der Gewässerökologie und Gewässerchemie benötigen. 21 Teilnehmer drückten also nicht die Schulbänke in LAZBW in Aulendorf, um sich bei einem Vorlesungsbetrieb berieseln zu lassen, sondern erwarben modernem didaktischen Handeln entsprechend ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten durch alle Eingangskanäle für zeitgemäßes Lernen: Sehen, hören, fühlen, lesen, handeln, diskutieren. So lernten die Teilnehmer nicht nur, welche Bedeutung pH-Wert, Sauerstoffgehalt, Ammonium und Ammoniak, Nitrit und Nitrat und Leitfähigkeit usw. für eine intakte Ökologie in Fischgewässern haben, sondern auch, wie die Werte sicher bestimmt und wie sie interpretiert werden müssen. Diskussionen über Mikroschadstoffe, Plastik in Meeren, im Bodensee und in unseren Fließgewässern rundeten die Gespräche ab. Der Verband spendierte neben anderen Unterlagen das Buch von Kursleiter Dr. Werner Baur: „Gewässergüte bestimmen und beurteilen“, das auch im folgenden Kurs zur Bestimmung der Gewässergüte mit biologischen Methoden Verwendung fand. Jürgen Kath, Bereichsvorsitzender SW, kam vorbei und nahm eine Stunde lang am Geschehen seiner Gewässerwarte teil, stand in der Mittagspause für Fachgespräche und Anfragen zur Verfügung.

Dr. Werner Baur, LFVBW Bezirksreferent Gewässer Südwürttemberg

 

Angler

Angelworkshops und Angelreisen

Regelmäßig bieten wir den Verbandsmitgliedern Möglichkeiten, an Angelworkshops und Angelreisen teilzunehmen. Unter Anleitung von "Profianglern" in Zusammenarbeit mit dem Angelgerätegersteller JENZI vermittelt der LFVBW-Verbandausschuss Angelfischerei Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen.

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Kalender Wilde Welten 2016
Große und kleine Entdecker stoßen überall auf Interessantes und Neues, denn Wilde Welten gibt es nicht nur in Nationalparks. Ob die Wanderung der Graugänse am Himmel, ein Karauschenbiotop im Altwasser oder die Hasenhochzeit auf den Feldern: Überall werden Entdecker wilder Tierwelten fündig. Um unsere heimischen Naturphänomene wiederzuentdecken, braucht es oft die Hilfe von Kennern – wer kennt die Fährten von Fuchs und Dachs, wer weiß, wo ein Äschenlaichzug im Fluss zu beobachten ist? Die Themen der Monatsblätter regen zum tieferen Einstieg in die Tierwelten an. Ganz neue Welten eröffnet die Themenerweiterung im Internet. Dort kann in die aktuelle Forschungs- und Schutzprogramme für Tiere eingetaucht werden – ob bei Äsche, Graugans, Wildkatze oder Lachs. Diese und weitere eindrucksvolle Beispiele aus faszinierenden wilden Welten bietet der inhaltlich erweiterte Schulkalender 2015 durch die Zusammenarbeit von Fischern und Jägern Baden-Württembergs. Wer sich mit der Natur beschäftigen und sie Kindern vermitteln möchte, wird im Kalender und im Wilde Welten-Onlineangebot reichhaltig fündig.
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Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH, kurz WFBW, wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen im heimischen Rheingebiet wieder einen Lebensraum zu bieten. Die WFBW setzt sich vorrangig für die Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle ein und unterstützt damit die erfolgreiche Arbeit des Wanderfischprogammes in Baden-Württemberg.
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Fisch on Tour – Gewässerwelten erleben! Fisch on Tour ist ein kostenloses Projekt des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e.V. Mit dem Fischmobil besuchen wir Schulen und Feriengruppen, um gemeinsam mit den Kindern den Lebensraum Gewässer und die darin vorkommenden Lebewesen zu erkunden. Wir bieten einen individuellen, außerschulischen Lernort als reizvolle Ergänzung zum stationären Unterricht – direkt am Gewässer. Während der Veranstaltung entdecken die Kinder spielerisch für sie Unbekanntes und erforschen die Natur selbstständig mit geeigneten Materialien. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Kinder zu begeistern.