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Verbandskönigsfischen am 23.7.17
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Wasserkraftnutzung und ökologische Auswirkungen
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125 Jahre Landesfischereiverband – mehr als nur Fische fangen!

17.07.2017 Auf der Grundlage der Beratungen beim Deutschen Fischereitag 2017 in Bonn hat der Deutschen Fischerei-Verband auf Vorschlag des Wissenschaftlichen Beirates ein Positionspapier zur Lage der Flüsse in der deutschen Kulturlandschaft verabschiedet:

Flüsse in der deutschen Kulturlandschaft

Die Durchgängigkeit der Fließgewässer für wandernde Fische und ihre generelle Eignung als Lebensraum, insbesondere auch als Laichbiotop ist in 80 % der Gewässer nicht gegeben.

Bedeutung

Flüsse sind auch in der modernen Gesellschaft von größter Bedeutung für die Kultur, die Zivilisation und die damit verbundene Wirtschaftsleistung. Sie sind Lebensadern für Mensch und Natur.
Flüsse und ihr Umfeld (Auen) erbringen vielfältige, unverzichtbare Dienstleistungen:
- Sie sind Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Menschen, verbinden Binnenland und Meer. In der modernen Kulturlandschaft erfüllen die Flüsse eine wichtige Rolle bei der Naherholung.
- Sie sind Lieferant für Wasser als Trinkwasser und Brauchwasser für wirtschaftliche Prozesse (einschl. Kühlwasser), von Nahrungsmitteln (Fischerei/Angeln) und von Energie aus Wasser¬kraft.
- Sie dienen als Vorfluter für Oberflächen- und gereinigtes Abwasser, sind Transport¬weg für Waren und Güter (Binnenschifffahrt) und erfüllen wasserhaushaltliche Aufgaben (Be- und Entwässerung, Hochwasserschutz).

Zustand

Mit der Entwicklung der menschlichen Zivilisation und insbesondere von Landwirtschaft und Industrialisierung werden Flüsse seit Jahrhunderten stark anthropogen überformt und sind heute insbesondere in dichter besiedelten Gegenden vom ursprünglichen Naturzustand und natürlicher Dynamik weit entfernt.
In den letzten Jahrzehnten gab es große Fortschritte bei der Wasserreinhaltung und der Abwas-seraufbereitung. Der Rückgang der stofflichen Belastung hat die biologische Wassergüte nachhaltig verbessert. In diesem Zusammenhang haben sich auch in der Aquakultur umwelt¬freundliche Verfahrensweisen durchgesetzt. Allerdings rückt die zuneh¬mende Belastung mit Plastikpartikeln und Spurenstoffen (einschl. Arzneimittel) in den Blickpunkt. Zudem gibt es nach wie vor erhebliche ökologische Defizite durch den aktuellen Ausbauzustand, der einseitig an einer Optimierung für wirtschaftliche Nutzungsformen und einen Hochwasserschutz mit höchstmöglicher Einengung des Flussbetts orientiert war. In der Vergangenheit wurden nicht alle Potenziale genutzt, Lebensraumansprüche von Tieren, Pflanzen und erholungssuchenden Menschen zu integrieren.
Eine Gefährdung der Fischfauna stellt der wachsende Druck durch Fressfeinde wie den Kormoran dar. In der Kulturlandschaft müssen Populationen mit abträglichen ökologischen Wirkungen auf die Ökosysteme durch ein angemessenes Management reguliert werden, wenn ihr Erhaltungszustand im Sinne der europäischen Vorgaben ausreichend gut ist.

In Deutschland sind die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie, der gute Zustand der Gewässer, die gute Wasserqualität und die gute Struktur des Gewässers bisher nur in sehr wenigen Gewässern erreicht worden. Die Durchgängigkeit der Fließgewässer für wandernde Fische und ihre generelle Eignung als Lebensraum, insbesondere auch als Laichbiotop ist in 80 % der Gewässer nicht gegeben. Stauwehre und über 8.000 Wasserkraftanlagen verhindern die Durchgängigkeit der Gewässer. Binnenwanderungen der aquatischen Organismen werden unterbunden, wandernde Fischarten können ihre Laichbiotope im Oberlauf der Flüsse nicht erreichen, werden in den Turbinen von Wasserkraftanlagen in großer Zahl tödlich verletzt. Der Aufstieg der Glasaale wird behindert und die Abwanderung der Blankaale zum Laichen in der Sargassosee ist mit extrem hohen Verlusten verbunden.

Handlungsbedarf

Der rechtliche Rahmen für die Bewirtschaftung der Flüsse besitzt eine weit entwickelte Komplexität und sehr hohe Regelungsdichte, die mit dem Ziel überarbeitet werden sollte, eine bessere Umsetzbarkeit bei geringerem Bürokratieaufwand zu erzielen.
Auch im europäischen Kontext gibt es nationale Gesetzgebung und den Bedarf nach Entwick¬lung der internationalen Zusammenarbeit.
Im Mittelpunkt steht die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Hier müssen die An¬strengungen auf breiter Front erhöht werden, um die Ziele eines gesamtökologisch „guten Zustands“ zu erreichen.
Aus fischereilicher Sicht von besonderer Bedeutung ist die Habitat-Qualität der Flüsse für die Fischfauna. Die Verbesserung der Strukturqualität im Hinblick auf Fisch-Lebensräume und die Durchgängigkeit können vielfach noch erheblich gesteigert werden. Die fischereiliche Ertrags¬fähigkeit und die Naherholungsfunktion können erheblich verbessert werden, ohne die technischen Nutzungsansprüche zu gefährden.
Der Tendenz, Menschen im Rahmen der Ausweisung von Naturschutzgebieten oder FFH-Gebieten auszugrenzen, muss entgegengewirkt werden. Betretungs- und Angelverbote sind nur dann akzeptabel, wenn sie zum Erreichen eines rechtlich bindenden Schutzzieles zwingend erforderlich und verhältnismäßig sind. Sie müssen fachlich begründet und mit ausreichenden Datengrundlagen unterlegt sein.
Neue Herausforderungen sind die Verringerung der Einträge von Plastik in die Weltmeere durch die Flüsse. Dies umfasst Makro- und Mikroplastik und wird auch auf dem bevorstehen-den G 20-Gipfel thematisiert. Flüsse gelten als einer der Haupttransportwege für die aktuellen Belastungen. Die Kaskade Risikobewertung – Vermeidung – Verringerung – Beseitigung erfordert wesentlich größere Anstrengungen im Bereich Forschung, Entwicklung und Kommunikation.
Eine neue Herausforderung stellen die invasiven Arten dar. Im Rhein können invasive Grundelarten aus dem kaspischen Raum bereits eine dominierende Rolle innerhalb der Fisch¬fauna einnehmen. Folgenabschätzung und Maßnahmen müssen in diesem Zusammenhang viel nachdrücklicher geplant und durchgeführt werden.

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Regelmäßig bieten wir den Verbandsmitgliedern Möglichkeiten, an Angelworkshops und Angelreisen teilzunehmen. Unter Anleitung von "Profianglern" in Zusammenarbeit mit dem Angelgerätegersteller JENZI vermittelt der LFVBW-Verbandausschuss Angelfischerei Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen.

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Kalender Wilde Welten 2016
Große und kleine Entdecker stoßen überall auf Interessantes und Neues, denn Wilde Welten gibt es nicht nur in Nationalparks. Ob die Wanderung der Graugänse am Himmel, ein Karauschenbiotop im Altwasser oder die Hasenhochzeit auf den Feldern: Überall werden Entdecker wilder Tierwelten fündig. Um unsere heimischen Naturphänomene wiederzuentdecken, braucht es oft die Hilfe von Kennern – wer kennt die Fährten von Fuchs und Dachs, wer weiß, wo ein Äschenlaichzug im Fluss zu beobachten ist? Die Themen der Monatsblätter regen zum tieferen Einstieg in die Tierwelten an. Ganz neue Welten eröffnet die Themenerweiterung im Internet. Dort kann in die aktuelle Forschungs- und Schutzprogramme für Tiere eingetaucht werden – ob bei Äsche, Graugans, Wildkatze oder Lachs. Diese und weitere eindrucksvolle Beispiele aus faszinierenden wilden Welten bietet der inhaltlich erweiterte Schulkalender 2015 durch die Zusammenarbeit von Fischern und Jägern Baden-Württembergs. Wer sich mit der Natur beschäftigen und sie Kindern vermitteln möchte, wird im Kalender und im Wilde Welten-Onlineangebot reichhaltig fündig.
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Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH, kurz WFBW, wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen im heimischen Rheingebiet wieder einen Lebensraum zu bieten. Die WFBW setzt sich vorrangig für die Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle ein und unterstützt damit die erfolgreiche Arbeit des Wanderfischprogammes in Baden-Württemberg.
Das Fischmobil
Fisch on Tour
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Fisch on Tour – Gewässerwelten erleben! Fisch on Tour ist ein kostenloses Projekt des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e.V. Mit dem Fischmobil besuchen wir Schulen und Feriengruppen, um gemeinsam mit den Kindern den Lebensraum Gewässer und die darin vorkommenden Lebewesen zu erkunden. Wir bieten einen individuellen, außerschulischen Lernort als reizvolle Ergänzung zum stationären Unterricht – direkt am Gewässer. Während der Veranstaltung entdecken die Kinder spielerisch für sie Unbekanntes und erforschen die Natur selbstständig mit geeigneten Materialien. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Kinder zu begeistern.