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Die Karausche

– eine äußerst widerstandsfähige und dennoch gefährdete Fischart

Im Regierungsbezirk Karlsruhe finden derzeit Bestandsaufnahmen zur Untersuchung der aktuellen Verbreitung und der Lebensraumansprüche statt.

KarauscheDie Karausche bewohnt in erster Linie Stillwasserbereiche oder strömungsarme Gewässerabschnitte mit üppiger Unterwasservegetation. Sie ist dabei gegenüber widrigen Umweltbedingungen wie beispielsweise hohen Wassertemperaturen oder geringen Sauerstoffkonzentrationen äußerst tolerant. Sogar das zeitweilige Austrocknen ihres Lebensraums überlebt die Karausche im Schlamm eingegraben. So kann diese Art in Gewässern Bestände ausbilden, in denen keine andere heimische Fischart dauerhaft überlebt.

Trotz ihrer enormen Zähigkeit ist die Karausche heute in Baden-Württemberg als eine vom Aussterben bedrohte Art eingestuft. Hauptursache für den hohen Gefährdungsgrad ist der Verlust ihrer bevorzugten Lebensräume, den zeitweise überfluteten Auegewässern sowie den Kleingewässern der freien Landschaft.

Da die von der Karausche bevorzugten Gewässer häufig fischereilich nicht genutzt werden und die Art zudem leicht mit dem häufiger vorkommenden Giebel verwechselt werden kann, war die aktuelle Verbreitungssituation bisher unklar. Bestandserhebungen im Rahmen eines Artenschutzprogramms des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg und der Fischereibehörde Karlsruhe schaffen jetzt Abhilfe. Gleichzeitig wurden Daten zu den Lebensraumansprüchen der Karausche gesammelt, um diese zukünftig gezielter fördern zu können.

Karauschenbesatz
Es ist ein großes Anliegen der Träger des Artenschutzprogrammes, das Vorkommen dieser sehr seltenen Fischart im Regierungsbezirk Karlsruhe langfristig zu sichern und wenn möglich noch auf weitere geeignete Gewässer auszudehnen.
Aus diesem Grund wurden in einem der wenigen Gewässer mit einem sehr dichten und gesicherten Bestand Karauschen abgefischt und mit tatkräftiger Unterstützung der Regierungspräsidentin Nicolette Kressl in einem geeigneten Gewässer auf der Gemarkung Eggenstein umgesetzt. Bei dem „neuen“ Karauschen-Gewässer handelt es sich um ein Pachtgewässer des Anglervereins Karlsruhe, der die Aktion unterstützend begleitet. Dies ist das Erste ausgesuchte Gewässer das im Zuge des Artenschutzprogramms mit Karauschen besetzt wurde. Es ist für die Karausche überlebensnotwendig, geeignete Gewässer wieder zu besiedeln und dadurch die Art und den Bestand zu erhalten.

Infos zur Fischart Karausche