Pricing Table Particle

Quickly drive clicks-and-mortar catalysts for change
  • Basic
  • Standard Compliant Channels
  • $50
  • Completely synergize resource taxing relationships via premier market
  • 1 GB of space
  • Support at $25/hour
  • Sign Up
  • Premium
  • Standard Compliant Channels
  • $100
  • Completely synergize resource taxing relationships via premier market
  • 10 GB of space
  • Support at $15/hour
  • Sign Up
  • Platinum
  • Standard Compliant Channels
  • $250
  • Completely synergize resource taxing relationships via premier market
  • 30 GB of space
  • Support at $5/hour
  • Sign Up
Wie werde ich Angler?
Infos zu den Vorbereitungskursen, zur Fischerprüfung und zum Fischereischein
Angelworkshops und Angelreisen
Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen
LFVBW-Onlineshop
Fragenkatalog zur Fischerprüfung, Angelführer Baden-Württemberg, Verbandswein, TShirt, Anglercaps und vieles mehr ...
Aufhebung Nachtangelverbot
Der LFVBW setzt sich für die Aufhebung des Nachtangelverbotes in Baden-Württemberg ein.
Angelverbot für Kinder
Warum dürfen Kinder in Baden-Württemberg erst mit 10 Jahren angeln?
125 Jahre Landesfischereiverband – mehr als nur Fische fangen!
Die detaillierte Historie des Verbandes haben wir in einem Jubiläumsbuch veröffentlicht.
Wir helfen Fischen auf die Sprünge!
Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen wieder einen Lebensraum zu bieten.

Still und leise verenden tagtäglich unzählige Aale auf ihren Wanderungen in den Turbinen der Wasserkraftwerke. (Foto: Frode Kroglund)

21.4.2018 DAFV-Pressemitteilung zum heutigen Tag der Wanderfische

Fische müssen wandern!

Tiere auf der ganzen Welt fliegen, schwimmen, laufen oder lassen sich passiv treiben, um ihren Standplatz zu wechseln und Orte zu erreichen, an denen sie fressen, brüten, ihren Nachwuchs großziehen, oder einfach nur um lebensnotwendige Bedingungen vorzufinden.Oft unsichtbar, aber von großer Bedeutung, wandern Fische und nutzen dabei unsere Flüsse als natürliche Fernstraßen.
Das Problem: Die meisten dieser Straßen sind mittlerweile ganzjährig blockiert.

Rund 1,3 Millionen Wanderhindernisse in Europa behindern Fische und viele andere Wasserorganismen in ihrem natürlichen Wanderverhalten. Man stelle sich einen Himmel voller Netze vor, die es den Zugvögeln unmöglich machen, von und zu ihren Überwinterungsgebieten zu fliegen.

Fischbestände leiden unter blockierten Wanderwegen
Millionen von Fischen werden jedes Jahr beim Wechsel ihrer Standplätze still und leise getötet. Von den 25.000 Wasserkraftwerken, den 10.000 Pumpstationen und unzähligen Wehren und Abstürzen in ganz Europa entsprechen nur die wenigsten dem Stand der Technik. Tausende von ihnen sind technisch veraltet und machen eine Passage für Fische unmöglich oder zu tödlichen Falle.
Langdistanzwanderer wie der Europäische Aal, der Lachs und der Stör weisen starke Bestandsrückgänge auf oder sind vom Aussterben bedroht. Dutzende von Kurzstreckenwanderern verzeichnen ebenfalls einem alarmierenden Bestandsrückgang.

Wie viele andere wandernde Fischarten ist der Bestand des europäische Aals und des europäischen Störs stark rückläufig. Der Atlantische Lachs ist in vielen Flusssystemen in Europa regional bereits ausgestorben oder stark dezimiert.

Fangverbote sind ein stumpfes Schwert, solange andere Faktoren unbeachtet bleiben
Ein Verbot der Fischerei wird oft als primäre Lösung zum Schutz bedrohter Fischarten erklärt, aber das allein ist keine Lösung!
Zwar kann auch die Fischerei durch sinnvolle Regulierungen einen Beitrag zum Aufbau von Fischbeständen leisten. Aber solange die negativen Auswirkungen anderer Faktoren, wie die Sterblichkeit in Turbinen, der Lebensraumverlust und blockierte Migrationspfade nicht ernsthaft in Angriff genommen werden, werden sich dadurch die Fischbestände nicht erholen.
Eine überfällige Nachrüstung der Wasserkraftwerke auf den neuesten Stand der Technik könnte entscheidend dazu beitragen, wandernde Fische zu schützen. Wichtige und notwendige Umsetzungen der europäischen Richtlinien kommen diesen Anforderungen seit velen Jahren nicht ausreichend nach. Zum “Tage der Wanderfische” fordern die Unterzeichner einen umfassenden Ansatz, der alle durch Menschen verursachten Auswirkungen berücksichtigt. Das beinhaltet die wirksame und Vertragsgemäße Umsetzung bestenhender europäischer Richtlinien zum Schutz der Gewässer und Fische: Wasserrahmenrichtlinie (Richtlinie 2000/60 / EG), Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43 / EWG) und der Aal-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1100/2017.

Fische sind in der Regel nicht sichtbar und ihre faszinierenden Lebensformen und Lebensweisen bleiben der Öffentlichkeit verborgen. Blockierte Wanderwege führen zum schleichenden Verlust unserer Fischbestände.

Gerettete Aale Wasserkraft

Es gibt Lösungen, wenn man denn will. Durch ein Leitrechen-Bypass-System erfolgreich geschützte und verletzungsfrei in das Unterwasser abgeleitete Aale (Fang allein aus einer Kontrollnacht). Foto: Dr. Guntram Ebel

Kleine Wasserkraft: geringe Effizienz, massive negative Auswirkungen

Kleinwasserkraftwerke haben einen schlechten Wirkungsgrad und arbeiten nicht wirtschaftlich! 21.000 der 25.000 Wasserkraftwerke und Pumpstationen in ganz Europa sind Kleinwasserkraftwerke. Diese produzieren in der EU zusammen weniger als 1% der gesamten Energie. Gleichzeitig blockieren und verändern sie 21.000 Wanderrouten und verhindern somit den Zugang zu lebensnotwendigen Lebensräumen für Fische und andere Wasserorganismen.
Damit ist die so genannte “kleine Wasserkraft” verantwortlich für massive ökologische Schäden, ohne das sie dabei einen wesentlichen Beitrag zur Stromerzeugung in Europa leistet.

Es ist höchste Zeit zu handeln!
• Wiederherstellung durchgängiger Gewässer!
• Beseitigung alter und unnötiger Dämme in unseren Bächen und Flüssen
• Reduktion von Wanderhindernissen (1,3 Millionen), die Migrationswege für Fische in ganz Europa blockieren.
• Nachrüstung bestehender Wasserkraftwerke und Pumpstationen mit Fischschutztechnik und Fischpässen nach dem Stand der Technik
• Keine Planungsgenehmigungen mehr für neue Kleinwasserkraftwerke (weniger als 1 MW Leistung).

Viele Wanderfische sind vom Aussterben bedroht oder lokal ausgestorben. Es ist Zeit für einen umfassenden Ansatz, der alle menschlich bedingten Auswirkungen bei einer wirksamen Durchsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (Richtlinie 2000/60 / EG) und der Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43 / EWG des Rates) berücksichtigt. Nur so können wir das Naturerbe und die aquatische Artenvielfalt in deutschlands Flüssen und Seen langfristig erhalten.

Kontakt:
DAFV - Olaf Lindner
Tel: +49 (0) 30 97104379
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.dafv.de

SEG – Florian Stein
Tel: +49 (0) 152 27503037
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: http://www.sustainableeelgroup.org

Text: © DEUTSCHER ANGELFISCHERVERBAND e.V. und SUSTAINABLE EEL GROUP (SEG) 2018

Unterzeichner der gemeinsamen Erklärung:
Deutscher Angelfischerverband e.V. (DAFV), Sustainable Eel Group (SEG), Wetlands International - European Association, Initiative zur Förderung des Europäischen Aals e.V. (IFEA), Anglerverband Niedersachsen e.V. (AVN), Eel Stewardship Fund (ESF), Eel Stewardship Association (ESA), Ecofact Environmental Consultants Ltd., EelTown.org, Grüne Liga – Netzwerk Ökologischer Bewegungen, Institute of Fisheries Management (IFM), Wild Trout Trust ,World Fish Migration Foundation (WFMF), Stichting Duurzame Palingsector Nederland, NaturFreunde Deutschlands, Deutscher Fischereiverband, North Atlantic Salmon Fond (NASF Deutschland)

Angler

Angelworkshops und Angelreisen

Regelmäßig bieten wir den Verbandsmitgliedern Möglichkeiten, an Angelworkshops und Angelreisen teilzunehmen. Unter Anleitung von "Profianglern" in Zusammenarbeit mit dem Angelgerätegersteller JENZI vermittelt der LFVBW-Verbandausschuss Angelfischerei Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen.

Weitere Infos und Anmeldung
Angler

LFVBW-Onlineshop

Hier finden Sie das Produktangebobot des Landesfischereiverbandes: Fragenkatalog zur Fischerprüfung, Angelführer Baden-Württemberg, Verbandswein, TShirt, Angler-Caps und vieles mehr ...

Zum Onlineshop

Projekte

Kalender Wilde Welten
Kalender Wilde Welten
Kalender Wilde Welten
Große und kleine Entdecker stoßen überall auf Interessantes und Neues, denn Wilde Welten gibt es nicht nur in Nationalparks. Ob die Wanderung der Graugänse am Himmel, ein Karauschenbiotop im Altwasser oder die Hasenhochzeit auf den Feldern: Überall werden Entdecker wilder Tierwelten fündig. Um unsere heimischen Naturphänomene wiederzuentdecken, braucht es oft die Hilfe von Kennern – wer kennt die Fährten von Fuchs und Dachs, wer weiß, wo ein Äschenlaichzug im Fluss zu beobachten ist? Die Themen der Monatsblätter regen zum tieferen Einstieg in die Tierwelten an. Ganz neue Welten eröffnet die Themenerweiterung im Internet. Dort kann in die aktuelle Forschungs- und Schutzprogramme für Tiere eingetaucht werden – ob bei Äsche, Graugans, Wildkatze oder Lachs. Diese und weitere eindrucksvolle Beispiele aus faszinierenden wilden Welten bietet der inhaltlich erweiterte Schulkalender 2019 durch die Zusammenarbeit von Fischern und Jägern Baden-Württembergs. Wer sich mit der Natur beschäftigen und sie Kindern vermitteln möchte, wird im Kalender und im Wilde Welten-Onlineangebot reichhaltig fündig.
WFBW
Wanderfische
WFBW
Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH, kurz WFBW, wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen im heimischen Rheingebiet wieder einen Lebensraum zu bieten. Die WFBW setzt sich vorrangig für die Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle ein und unterstützt damit die erfolgreiche Arbeit des Wanderfischprogammes in Baden-Württemberg.
Das Fischmobil
Fisch on Tour
Das Fischmobil
Fisch on Tour – Gewässerwelten erleben! Fisch on Tour ist ein kostenloses Projekt des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e.V. Mit dem Fischmobil besuchen wir Schulen und Feriengruppen, um gemeinsam mit den Kindern den Lebensraum Gewässer und die darin vorkommenden Lebewesen zu erkunden. Wir bieten einen individuellen, außerschulischen Lernort als reizvolle Ergänzung zum stationären Unterricht – direkt am Gewässer. Während der Veranstaltung entdecken die Kinder spielerisch für sie Unbekanntes und erforschen die Natur selbstständig mit geeigneten Materialien. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Kinder zu begeistern.