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Kürzlich konnten entlang der Murr unterhalb von Kirchberg kleinere Grüppchen von Jugendlichen beobachtet werden, die eifrig mit Angeln beschäftigt waren. Der Angelsportverein Kirchberg hatte für die Fischereijugend des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg den Workshop Krebsfischen initiiert. Denn in der Murr lebt der amerikanische Signalkrebs, der von etwa 60 Jahren eingeschleppt wurde und seither die einheimischen Krebse verdrängt.

Etwa 30 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren waren mit ihren Jugendleitern angereist, um einen Teil der Invasoren aus dem Fluss zu fischen. Hauptsächlich Jungs waren dabei, doch „die Frauen sind im Kommen“, freute sich Vizepräsidentin Bettina Narr vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg. „Besonders bei den Jugendgruppen merkt man, dass immer mehr Mädchen den Weg zum Angeln finden.“  Neben dem Vorsitzenden des ASV Kirchberg, Vlado Pajurin, und Vizepräsidentin Narr war Jugendleiter Martin Gall vom LFVBW mit vor Ort, der das Krebsfischen mit organisiert hat. Krebsfischen ist nur mit Angelschein erlaubt! Wird man ohne Schein dabei erwischt, drohen empfindliche Geldbußen. Schließlich verteilten sich die Grüppchen strategisch geschickt am Murrufer und legten los. An Senkstöcken, die bis zu vier Meter ausgefahren werden können, wurden die Krebsteller befestigt. Das sind Netze, die durch Rahmen stabil gehalten werden und beim Hochziehen eine Art Korb bilden. In der Mitte des Krebsteller wurde der Köder platziert – frischer Fisch. Sobald die Netze im Wasser platziert waren, hieß es warten. Denn vom Ufer ist nicht zu erkennen, ob sich ein Krebs vom Futter angezogen fühlt. Alle paar Minuten sollte daher der Krebsteller hochgezogen und gecheckt werden.

Leider war das Wetter am Fangtag nicht so optimal. Es war kühl und bewölkt und zwischendurch nieselte es etwas. Dieses Wetter gefällt den Krebsen auch nicht so recht und so dauerte es eine Weile, bis der erste Schrei ertönte: „Wir haben einen!“ Doch sobald der erste Krebs im Netz war, wurde der Eifer erst so richtig angestachelt. Immer wieder ertönten Rufe wie „Wir haben schon zwei, wie viele habt ihr?“ Die gefangenen Krebse mussten aber zuerst einmal aus dem Netz in den wartenden Eimer gesetzt werden. Packt man sie mit zwei Fingern hinter den Scheren, kann gar nichts passieren. Aber das Zugreifen kostete erst einmal etwas Überwindung. Die Tierchen sind größer als erwartet. Der Panzer glänzt olivbraun, die Unterseite der Scheren leuchtet rot und es sind blaue Punkte zu sehen, das Merkmal der amerikanischen Signalkrebse. Je mehr Krebse gefangen wurden, desto eifriger wurden die Jugendlichen. Insgesamt gute zwei Stunden wurde geangelt.

Am See des Angelsportvereins hatten Vereinsmitglieder mittlerweile schon eine Stärkung vorbereitet und im Anschluss sollte der beachtliche Fang verzehrt werden. Die erste Ladung wurde im kochenden Wasser versenkt und nach sechs Minuten waren die Krebse gegart. Etwas abkühlen lassen und dann ging es ans Auspulen. Nur die Schwanzmuskeln und die Muskeln in den Scheren sind essbar, und um da dranzukommen, ist einiges an Arbeit notwendig. Mit Dip oder etwas Zitrone schmeckt das zarte weiß-rote Fleisch delikat für den Krebsliebhaber. Den Abschluss des sehr erfolgreichen Workshops bildete ein Vortrag des Krebsspezialisten Achim Megerle, Kreisvorsitzender Hohenlohekreis des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg, über den amerikanischen „Usurpator“. In den 1960er-Jahren eingeführt, hat sich diese Krebsart rasant vermehrt. Zudem ist der Krebs resistent gegen die Krebspest, trägt dafür die Erreger in sich und scheidet sie aus. Unsere einheimischen Flusskrebse jedoch besitzen keine Abwehr dagegen und sterben an dieser Krankheit. Daher der dringende Appell des Krebsfachmannes: Setzen Sie keine Krebse aus, bevölkern Sie den eigenen Teich nicht mit Teich- oder Flusskrebsen, sondern mit einheimischen Arten (mit Nachweis).

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Regelmäßig bieten wir den Verbandsmitgliedern Möglichkeiten, an Angelworkshops und Angelreisen teilzunehmen. Unter Anleitung von "Profianglern" in Zusammenarbeit mit dem Angelgerätegersteller JENZI vermittelt der LFVBW-Verbandausschuss Angelfischerei Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen.

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Kalender Wilde Welten
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Große und kleine Entdecker stoßen überall auf Interessantes und Neues, denn Wilde Welten gibt es nicht nur in Nationalparks. Ob die Wanderung der Graugänse am Himmel, ein Karauschenbiotop im Altwasser oder die Hasenhochzeit auf den Feldern: Überall werden Entdecker wilder Tierwelten fündig. Um unsere heimischen Naturphänomene wiederzuentdecken, braucht es oft die Hilfe von Kennern – wer kennt die Fährten von Fuchs und Dachs, wer weiß, wo ein Äschenlaichzug im Fluss zu beobachten ist? Die Themen der Monatsblätter regen zum tieferen Einstieg in die Tierwelten an. Ganz neue Welten eröffnet die Themenerweiterung im Internet. Dort kann in die aktuelle Forschungs- und Schutzprogramme für Tiere eingetaucht werden – ob bei Äsche, Graugans, Wildkatze oder Lachs. Diese und weitere eindrucksvolle Beispiele aus faszinierenden wilden Welten bietet der inhaltlich erweiterte Schulkalender 2019 durch die Zusammenarbeit von Fischern und Jägern Baden-Württembergs. Wer sich mit der Natur beschäftigen und sie Kindern vermitteln möchte, wird im Kalender und im Wilde Welten-Onlineangebot reichhaltig fündig.
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Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH, kurz WFBW, wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen im heimischen Rheingebiet wieder einen Lebensraum zu bieten. Die WFBW setzt sich vorrangig für die Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle ein und unterstützt damit die erfolgreiche Arbeit des Wanderfischprogammes in Baden-Württemberg.
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Fisch on Tour – Gewässerwelten erleben! Fisch on Tour ist ein kostenloses Projekt des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e.V. Mit dem Fischmobil besuchen wir Schulen und Feriengruppen, um gemeinsam mit den Kindern den Lebensraum Gewässer und die darin vorkommenden Lebewesen zu erkunden. Wir bieten einen individuellen, außerschulischen Lernort als reizvolle Ergänzung zum stationären Unterricht – direkt am Gewässer. Während der Veranstaltung entdecken die Kinder spielerisch für sie Unbekanntes und erforschen die Natur selbstständig mit geeigneten Materialien. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Kinder zu begeistern.