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Wie werde ich Angler?
Infos zu den Vorbereitungskursen, zur Fischerprüfung und zum Fischereischein
Angelworkshops und Angelreisen
Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen
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Fragenkatalog zur Fischerprüfung, Angelführer Baden-Württemberg, Verbandswein, TShirt, Anglercaps und vieles mehr ...
Aufhebung Nachtangelverbot
Der LFVBW setzt sich für die Aufhebung des Nachtangelverbotes in Baden-Württemberg ein.
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Warum dürfen Kinder in Baden-Württemberg erst mit 10 Jahren angeln?
125 Jahre Landesfischereiverband – mehr als nur Fische fangen!
Die detaillierte Historie des Verbandes haben wir in einem Jubiläumsbuch veröffentlicht.
Wir helfen Fischen auf die Sprünge!
Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen wieder einen Lebensraum zu bieten.

Am 16. April wurde Arnulf Freiherr von Eyb auf dem ersten Landesfischereitag nach der Verschmelzung zum neuen Verbandspräsidenten des LFVBW gewählt. Herr von Eyb ist Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg (CDU). Er kommt aus Dörzbach an der Jagst und vertritt im Landtag den Wahlkreis Hohenlohe. Herr von Eyb ist Diplom-Betriebswirt, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht. Olaf Lindner, LFVBW-Fachreferent für Öffentlichkeitsarbeit, hat sich mit ihm zum Interview verabredet:

Lindner: Herr von Eyb, erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Wahl als Präsident des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg. Was sind die aktuellen Ziele und Herausforderungen für die Fischerei in Baden-Württemberg?

Von Eyb: Es gibt eine ganze Reihe von Herausforderungen in Baden-Württemberg, welche wir auch in einem offenen Brief im Rahmen der jetzt laufenden Koalitionsverhandlungen artikuliert haben. Das sind die Aufhebung des Nachtangelverbotes und die Herabsetzung des Mindestalters für den Jugendfischereischein. Des Weiteren sieht der LFVBW den Neubau von kleinen Wasserkraftanlagen sehr kritisch. Es geht um die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, den Erhalt und die Weiterentwicklung von Gewässerrandstreifen bei gleichzeitiger Eigentümerentschädigung, ein wirksames Kormoranmanagement und das Aalfangverbot am Rhein - also die Themen sind vielfältig.

Lindner: Wie wollen Sie die Ziele erreichen und welche Maßnahmen nehmen Sie dazu zuerst in Angriff?

von Eyb: Also zunächst erscheint es vernünftig eine Prioritätenliste zu erstellen, welche Ziele besonders vordringlich erscheinen. Dazu bedarf es auch einer sorgfältigen Abstimmung mit den einzelnen Bezirken im Verband. Dann wird die Frage zu stellen sein, wie geht man das Thema an. Wer ist für diese Fragen nachher politisch verantwortlich, in welchem Ministerium wird es angesiedelt sein und wer wird der zuständige Minister, bzw. die zuständige Ministerin sein.

Lindner: In welchen Bereichen muss sich der LFVBW verändern, um die Herausforderungen der Zukunft (Demografischer Wandel, Vereinssterben, Mitgliederschwund, neue Schulformen, andere Freizeitausgestaltung, verändertes Zeitmanagement junger Menschen, Gewinnung von Ehrenamtlichen) zu meistern und wie sollte Verband das zusammen mit den Vereinen Ihrer Meinung nach tun?

von Eyb: Die vordringlichste Aufgabe ist derzeitig, dass sich der neue LFVBW, der ja aus einer Fusion hervorgegangen ist, sich innerhalb der eigenen Grenzen findet. Nur gemeinsam mit vereinter Stärke werden wir auch politisch erfolgreich sein. Der Anfang ist gemacht und ich bin auch überzeugt, dass dies in der Zukunft gelingt, aber eine Fusion geht nie automatisch.
Wir müssen uns die Frage stellen, die sich auch viele andere im Ehrenamt stellen: Wie erreichen wir, dass das Ehrenamt auch in Zukunft von den Menschen als ein wesentlicher Lebensinhalt gesehen wird? Wir müssen junge Menschen davon überzeugen, dass es Sinn ergibt, nicht nur zum Angeln zu gehen, sondern sich in einem Fischereiverein für den Erhalt und die Pflege unsere Gewässer zu engagieren. Der demografische Wandel spielt dabei natürlich auch eine Rolle.
Wir sehen, dass vergleichbare Vereine und Verbände gute Lösungen gefunden haben, von denen wir lernen können, da müssen wir auch etwas Ausschau halten.

Lindner: Welchen gesellschaftlichen Verantwortungen muss der LFVBW in Zukunft nachkommen, bzw. kommt er heute schon nach?

von Eyb: Bereits in der Bibel wird die Fischerei erwähnt. Ich glaube wir müssen die Menschen davon überzeugen, dass Angeln eine Möglichkeit der Freizeitgestaltung ist, die wir wahrnehmen können und auch wahrnehmen sollten, wenn wir entsprechende Interessen haben. Aber es muss immer klar sein, der Angler hat es nicht mit Backsteinen zu tun, sondern mit lebenden Wesen. Die Angler sind natürlich auch Naturschützer: Nützen und schützen lautet dabei seit jeher unser Motto als anerkannter Naturschutzverband.
Wenn es uns gelingt, neben dem reinen Fang von Fischen auch das Erlebnis in der Natur in den Vordergrund zu stellen, dann wird man zudem die Menschen davon überzeugen, dass Angler nachhaltige Naturschützer sind, die eine gewichtige gesellschaftliche Rolle in unserem Land wahrnehmen.
Wir sind diejenigen, die am Wasser sitzen und auch die Dinge unterhalb der sichtbaren Fläche im Blick haben. Die Menschen sind heutzutage sehr tierorientiert, haben aber oft nur das im Auge, was sie sehen: Denken wir an den Juchtenkäfer, die Zauneidechsen oder viele Vogelarten. Der Fisch lebt jedoch unterhalb der Wasseroberfläche, den kann man nicht sehen.
Der Angler erlebt das Wasser unmittelbar. Er kann erkennen wenn etwas nicht in Ordnung ist. Wenn eine Umweltsituation zu einem Fischsterben führt oder Krankheiten im Gewässer ausbrechen, sind es meist die Angler, die als erste diese Erkenntnisse haben.
Die Menschen vor Ort am Wasser sind wichtig und ich bin guter Dinge, dass es uns gelingt, die Angelfischerei in der gesellschaftlichen Wahrnehmung so zu positionieren, das die Menschen sagen: Es ist gut, dass es die Angler gibt!

Lindner: Welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten sehen Sie heute und zukünftig bei der Verbandsjugendarbeit?

von Eyb: Das ist ein sehr wichtiges Thema. Ich bin auch in anderen Bereichen ehrenamtlich engagiert und überall spielt die Jugendarbeit eine gewichtige Rolle. Das geht heute nicht mehr automatisch. Früher haben die Menschen gemacht, was auch ihre Eltern gemacht haben: Sie sind auf den Sportplatz gegangen oder haben zu einem Musikinstrument gegriffen. Heute ist das nicht mehr so einfach. Die jungen Menschen haben tausende von Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung. Durch die gestiegene Mobilität kann man auch weiter entferntere Angebot wahrnehmen. Dazu kommt die Digitalisierung unserer Gesellschaft, viele Angebote kann man sich über das Internet direkt nach Hause holen. Man muss nicht mehr unbedingt einem Verein beitreten.
Wir müssen offen und intensiv Kinder und Jugendliche für die Angelfischerei und die Arbeit am Gewässer interessieren. Das fängt damit an, die Politik davon zu überzeugen - wie in vielen anderen Bundesländern auch - den Jugendfischereischein nicht erst mit 10 Jahren, sondern schon mit 7 Jahren zu ermöglichen.
Wir wissen, dass junge Menschen, wenn sie früh an eine verantwortungsvolle Aufgabe herangeführt werden, dadurch lernen, diese Verantwortung später gewissenhaft wahrzunehmen. Dabei sollen die Kinder in jungen Jahren nicht alleine ans Wasser, sondern unter Aufsicht und fachkundiger Anleitung die besondere Verantwortung im Umgang mit der Kreatur Fisch und der Arbeit am Gewässer erlernen.
Wenn sie sich dann mit 12 oder 13 Jahren anderen Interessen zuwenden, haben sie schon einen solchen Fundus, dass sie später im Leben wieder häufig ans Wasser zurückkehren. Wenn uns das gelingen würde, wäre es eine gute Entwicklung.

Lindner: Was ist Ihre Zielvorstellung, wohin wollen Sie den Verband langfristig entwickeln und wie wollen Sie das erreichen?

von Eyb: Verbandsarbeit ist Teamarbeit. Der Landesfischereiverband muss nach außen zeigen, dass es ihn gibt. Dazu müssen wir zu gesellschaftlichen Entwicklungen Stellung beziehen und uns mit anderen Verbänden vernetzen. Es gehört aber auch dazu, öffentlich Meinungsverschiedenheiten auszusprechen, wenn es die gibt.
Wir erwarten, dass wir als Experten am Gewässer zu möglichen Vorhaben und politischen Fragen gehört werden. Wir wollen unseren Standpunkt erläutern und Vorschläge unterbreiten. Ich bin guter Dinge, dass es einem Verband mit 60.000 Mitgliedern gelingt, auch politisch Gehör zu finden.

Lindner: Was machen Sie, wenn Sie nicht Präsident der baden-württembergischen Angelfischer sind?

von Eyb: Wenn sie glauben, dass ich Ihnen jetzt sagen kann: „Dann sitze ich ruhig am Wasser und genieße das Naturerlebnis“, liegen sie leider falsch (lacht). Obwohl die Jagst unmittelbar mein Grundstück begrenzt und ich eigentlich einfach und schnell am Wasser wäre, fehlt mir leider oft die Zeit dazu – gerne würde ich öfters zum Angeln gehen. Außerhalb der Politik und meines Berufes als Anwalt veranstalte ich Konzerte. Ich verstehe von der Musik wenig, wenn es um das Spielen geht, aber wir organisieren gerne entsprechende Veranstaltungen. Ich lese auch sehr viel, ich brauche das Buch zum Existieren.

Lindner: Was verbindet Sie persönlich mit der Angelfischerei?

von Eyb: Ich habe das Glück, das ich von einem Theologen zur Fischerei gebracht wurde. Natürlich habe ich als Kind geangelt – verbotenerweise. Ich hatte einen Stecken den ich irgendwo gefunden habe, mit einer Angelschnur, einem Haken und einem Wurm.
Meine Familie hat das Fischereirecht an einem Teil der Jagst. Als der neue örtliche Dorfpfarrer kam, hat er sich zuerst die Kirche angeguckt und kam dann zu uns und hat gefragt, ob die Möglichkeit bestünde an der Jagst zu angeln. Das haben wir Ihm ermöglicht und ich war von Anfang an fasziniert, wie der Pfarrer ans Werk gegangen ist. Immer mit feinem Gerät, gut sortiert, immer sehr geduldig. Es war einfach eine Freude, mit ihm ans Wasser zu gehen. Ich war seitdem von der Angelfischerei fasziniert und bin es heute noch immer. Man kann mit irgendwelchen Dingen schwer belastet sein, dann geht man ans Wasser und hat die Angel noch nicht richtig ausgeworfen, und es geht einem bedeutend besser. Manchmal komme ich heim, habe nichts im Kescher, aber bin selig über das, was ich erlebt habe.

Lindner: Beim Erreichen welchen Ziels wären Sie mit Ihrer Arbeit persönlich sehr zufrieden?

von Eyb: Ich wäre froh, wenn das, was jetzt im dritten Anlauf gelungen ist, nämlich die Fusion der verschiedenen Verbände, die wir in Baden und Württemberg hatten, ein langfristiger Erfolg wird. Wenn wir und auch die Skeptiker eines Tages sagen, es konnte uns nichts Besseres passieren.
Wenn wir unsere im Vorfeld benannten Ziele erreichen, schlagkräftig agieren, politisch wahrgenommen werden und der Angelfischerei in Baden-Württemberg eine Zukunft geben.
Das ist eine gewichtige, verantwortungsvolle Aufgabe und der werden wir mit all unserer Kraft versuchen nachzukommen.

Lindner: Herr von Eyb, wir wünschen Ihnen, dass Sie neben Ihren vielfältigen Aufgaben trotzdem Zeit für ein paar erholsame Stunden am Wasser finden und bedanken uns für dieses Gespräch.

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Regelmäßig bieten wir den Verbandsmitgliedern Möglichkeiten, an Angelworkshops und Angelreisen teilzunehmen. Unter Anleitung von "Profianglern" in Zusammenarbeit mit dem Angelgerätegersteller JENZI vermittelt der LFVBW-Verbandausschuss Angelfischerei Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen.

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Kalender Wilde Welten
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Große und kleine Entdecker stoßen überall auf Interessantes und Neues, denn Wilde Welten gibt es nicht nur in Nationalparks. Ob die Wanderung der Graugänse am Himmel, ein Karauschenbiotop im Altwasser oder die Hasenhochzeit auf den Feldern: Überall werden Entdecker wilder Tierwelten fündig. Um unsere heimischen Naturphänomene wiederzuentdecken, braucht es oft die Hilfe von Kennern – wer kennt die Fährten von Fuchs und Dachs, wer weiß, wo ein Äschenlaichzug im Fluss zu beobachten ist? Die Themen der Monatsblätter regen zum tieferen Einstieg in die Tierwelten an. Ganz neue Welten eröffnet die Themenerweiterung im Internet. Dort kann in die aktuelle Forschungs- und Schutzprogramme für Tiere eingetaucht werden – ob bei Äsche, Graugans, Wildkatze oder Lachs. Diese und weitere eindrucksvolle Beispiele aus faszinierenden wilden Welten bietet der inhaltlich erweiterte Schulkalender 2019 durch die Zusammenarbeit von Fischern und Jägern Baden-Württembergs. Wer sich mit der Natur beschäftigen und sie Kindern vermitteln möchte, wird im Kalender und im Wilde Welten-Onlineangebot reichhaltig fündig.
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Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH, kurz WFBW, wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen im heimischen Rheingebiet wieder einen Lebensraum zu bieten. Die WFBW setzt sich vorrangig für die Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle ein und unterstützt damit die erfolgreiche Arbeit des Wanderfischprogammes in Baden-Württemberg.
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Fisch on Tour – Gewässerwelten erleben! Fisch on Tour ist ein kostenloses Projekt des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e.V. Mit dem Fischmobil besuchen wir Schulen und Feriengruppen, um gemeinsam mit den Kindern den Lebensraum Gewässer und die darin vorkommenden Lebewesen zu erkunden. Wir bieten einen individuellen, außerschulischen Lernort als reizvolle Ergänzung zum stationären Unterricht – direkt am Gewässer. Während der Veranstaltung entdecken die Kinder spielerisch für sie Unbekanntes und erforschen die Natur selbstständig mit geeigneten Materialien. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Kinder zu begeistern.