Pricing Table Particle

Quickly drive clicks-and-mortar catalysts for change
  • Basic
  • Standard Compliant Channels
  • $50
  • Completely synergize resource taxing relationships via premier market
  • 1 GB of space
  • Support at $25/hour
  • Sign Up
  • Premium
  • Standard Compliant Channels
  • $100
  • Completely synergize resource taxing relationships via premier market
  • 10 GB of space
  • Support at $15/hour
  • Sign Up
  • Platinum
  • Standard Compliant Channels
  • $250
  • Completely synergize resource taxing relationships via premier market
  • 30 GB of space
  • Support at $5/hour
  • Sign Up
Wie werde ich Angler?
Infos zu den Vorbereitungskursen, zur Fischerprüfung und zum Fischereischein
Angelworkshops und Angelreisen
Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen
LFVBW-Onlineshop
Fragenkatalog zur Fischerprüfung, Angelführer Baden-Württemberg, Verbandswein, TShirt, Anglercaps und vieles mehr ...
Aufhebung Nachtangelverbot
Der LFVBW setzt sich für die Aufhebung des Nachtangelverbotes in Baden-Württemberg ein.
Angelverbot für Kinder
Warum dürfen Kinder in Baden-Württemberg erst mit 10 Jahren angeln?
125 Jahre Landesfischereiverband – mehr als nur Fische fangen!
Die detaillierte Historie des Verbandes haben wir in einem Jubiläumsbuch veröffentlicht.
Wir helfen Fischen auf die Sprünge!
Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen wieder einen Lebensraum zu bieten.

Fast 150 interessierte Besucher aus den Reihen der Verwaltung, Verbände, Presse, Angel- und Berufsfischer kamen am Samstag den 22.10.2016 in Graf-Zeppelin Haus in Friedrichshafen zusammen. Themen rund um die Zukunft der Fischerei am Bodensee standen auf der Tagesordnung.

Thomas Wahl führte in seiner Funktion als Vizepräsident des Landesfischereiverband Baden-Württemberg durch den Tag. Der Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen - Andreas Brand betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Fischerei für Stadt und zeigte sich erfreut über die Wahl des Graf-Zeppelin-Haus als Austragungsstätte.

Peter Rey vom HYDRA Institut referierte über den aktuellen Stand der Kormoranpopulation und den Problemen eines übergreifenden Managements am Bodensee im internationalen Kontext. Dabei gilt es den Schutzbedarf dieser Vogelart mit möglichen fischereiwirtschaftlichen Schäden in Einklang zu bringen. Rey stellt heraus, dass nur ein bodenseeweites Management mit Einbezug des Hinterlandes einen erfolgversprechenden Ansatz darstellt.

"Der Bodensee ist wohl der besterforschte See der Welt" so Dr. Martin Wessels vom Institut für Seenforschung. Die Anwesenden bekamen einen faszinierenden Einblick in die Ergebnisse der Tiefenvermessung des Bodensees. Mit einem modernen Fächerecholot vom Forschungsschiff "Kormoran" und Lasermessungen aus der Luft wurde aus Milliarden von Messpunkten eine hochauflösende Karte des Bodensees gefertigt. Diese dient als wichtige Grundlage für Forschung und Verwaltung.

Das massenhafte Aufkommen des Stichling im Bodensee ist nach wie vor ein Problem, wobei man noch nicht genau weiss, wie und warum sich diese Fischart vor allem im Freiwasser so stark verbreitet hat. Zu Hochzeiten stellen die Stichlinge mittlerweile 80 Prozent der Individuen im Bodensee. Diese gelten im Freiwasser als Nahrungskonkurrenten und Laichräuber für den Felchen. In einem Video zeigte Dr. Alexander Brinker, Leiter der Fischereiforschungsstelle Langenargen wie Stichlinge verschiedenen Brutfischen nachstellen und dabei besonders erfolgreich bei der Jagd auf kleine Felchen sind. Vergleichbare Vorkommen haben sich in der Vergangenheit am Bodensee nach wenigen Jahren über den Befall der Stichlinge mit einem Parasiten reguliert. Laut Brinker ist derzeit zwar ein Anstieg des parasitären Befalls der Stichlinge zu verzeichnen (ca. 45%), dieser ist aber noch nicht hoch genug um das massenhafte Aufkommen über den Winter zu regulieren. Somit wird das Thema die Fischerei am Bodensee wohl noch einige Zeit beschäftigen.

Dr. Malte Dorow beleuchtet in seinem Vortrag die unterschätzte soziale und ökonomische Bedeutung der Angelfischerei in Deutschland. Warum gehen Menschen in Deutschland angeln und wieviel Geld geben sie dafür aus. Wie steht die Gesellschaft zum Thema Angeln und welche Entwicklung zeigt sich im Wandel der Zeit. Industrialisierung und die zunehmende Bedeutung von Tierschutzaspekten in der Gesellschaft spielen dabei ein Rolle. 3.3 Million Deutsche gehen mindestens einmal im Jahr angeln und erzeugen dabei einen volkswirtschaftlichen Umsatz von 5,2 Mrd. Euro. Dorow unterstreicht die Bedeutung der Angelfischerei für den Tourismus am Beispiel von Mecklenburg-Vorpommern.

Silvia Göppinger vom Hotel Restaurant Schwedi hebt in einem engagierten Vortrag die Bedeutung von fangfrischen Fischerzeugnissen für den Tourismus am Bodensee hervor. Ein Besuch am Bodensee ist für viele Touristen unzertrennlich mit dem Genuss von fangfrischen Bodenseefischen verbunden. Ein Wegfall dieser Tradition wird laut Göppinger auch einen Rückgang der Besucherzahlen nach sich ziehen.

Mit Spannung wurde der Vortrag von Dipl. Biol. Peter Dehus (Fischereireferent im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz) zu den Überlegungen zur Aquakultur von Bodensee-Felchen erwartet. So wird der Bedarf für Felchen am Bodensee auf ca. 800t pro Jahr geschätzt. Der Ertrag durch die Berufsfischer lag im Jahr 2015 bei 151t, der Rest wird derzeit aus verschiedenen Bezugsquellen importiert. Die Überlegungen bestehen darin, den fehlenden Bedarf zukünftig in Aquakulturanlagen am oder im Bodensee zu erzeugen. Die Vermarktung der Erzeugnisse aus Aquakultur soll den Berufsfischern am Bodensee in Form einer Genossenschaft eröffnet werden. Generelles Ziel ist laut Dehus  die Erhaltung leitungsfähiger Betriebe mit Perspektiven für die Zukunft. Im Zuge der Ertragsrückgänge strebt Baden-Württemberg eine Reduktion der 42 Berufsfischerpatente auf 36 noch in diesem Jahr an. Eine weitere Verringerung der Maschenweite in den Schwebnetzten stellen laut Dehus keine Option dar.

Für die Aquakultur sollen Sandfelchen aus dem Bodensee Verwendung finden, welche über die Jahre im Rahmen einer Elterntierhaltung "domestiziert" werden. Als Ziel sollen 500-600t Felchen in 10-12 Netzgehegen an 2 Standorten im See erzeugt werden. Dabei hat ein Netzgehege einen Durchmesser von 20 Meter und ist 20 Meter tief. Die möglichen Belastungen der Natur und Umwelt durch Futterreste und Ausscheidungen sind laut Aussage von Dehus beherrschbar. So werden für die Erzeugung von 1t Felchen 1,5t Futter benötigt. Bei einer Jahreproduktion von 500t werden den Prognosen zufolge 3t Gesamt-Phospor im Bodensee freigesetzt, was einer Erhöhung des Gesamt-Phospor Eintrages am Bodensee aus sonstigen Quellen um 0,2% entspricht.

In der nachfolgenden Diskussion äusserten vor allem Vertreter der Angelfischerei ernsthafte Bedenken zu den Überlegungen.

In den Pausen konnten die Besucher vor der Veranstaltungshalle einen Blick in das Fischmobil werfen. Somit konnte sich jeder sein eigenes Bild über die erfolgreiche Arbeit des LFVBW in der Jugendbildung Baden-Württemberg verschaffen.

Insgesamt war es eine erfolgreiche Veranstaltung, welche eine Reihe von neuen Informationen und fischereiwirtschatlichen Überlegungen für die Zukunft des Bodensee einem breiten Publikum eröffnet hat.

Angler

Angelworkshops und Angelreisen

Regelmäßig bieten wir den Verbandsmitgliedern Möglichkeiten, an Angelworkshops und Angelreisen teilzunehmen. Unter Anleitung von "Profianglern" in Zusammenarbeit mit dem Angelgerätegersteller JENZI vermittelt der LFVBW-Verbandausschuss Angelfischerei Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen.

Weitere Infos und Anmeldung
Angler

LFVBW-Onlineshop

Hier finden Sie das Produktangebobot des Landesfischereiverbandes: Fragenkatalog zur Fischerprüfung, Angelführer Baden-Württemberg, Verbandswein, TShirt, Angler-Caps und vieles mehr ...

Zum Onlineshop

Projekte

Kalender Wilde Welten
Kalender Wilde Welten
Kalender Wilde Welten
Große und kleine Entdecker stoßen überall auf Interessantes oder Neues, denn wilde Welten finden sich nicht nur in Nationalparks, sondern oft direkt vor der Haustür. Um unsere heimischen Naturphänomene wiederzuentdecken, braucht es oft die Hilfe von Kennern. Denn wer weiß schon, welcher nächtliche Besucher sich vom Hausmüll angezogen fühlt? Seine Spuren im Schnee verraten es! Auch der größten europäischen Eule, dem Uhu, wird man auf dem Sonntagsspaziergang nicht begegnen. Erst mit Beginn der Dämmerung geht der Raubvogel mit seiner beeindruckenden Flügelspannweite auf Beutezug. Sprichwörtlich im Trüben fischen kann der Zander mit Hilfe seiner undlaublichen Sinnesleistungen. Wie die Eule gehört er zu den nachtaktiven Jägern, auch dank seines außergewöhlich guten Sehvermögens. Zum Fisch des Jahres wurde der Hering gekürt, der zwar als Matjes, Bismarckhering oder Rollmops in aller Munde ist, über dessen Lebensweise jedoch kaum jemand Bescheid weiß. Auch er hat in seinen Laichgebieten mit der Klimaerwärmung zu kämpfen. Im Wilde-Welten-Onlineangebot werden wir uns mit dem Hering ausführlich beschäftigen.
WFBW
Wanderfische
WFBW
Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH, kurz WFBW, wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen im heimischen Rheingebiet wieder einen Lebensraum zu bieten. Die WFBW setzt sich vorrangig für die Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle ein und unterstützt damit die erfolgreiche Arbeit des Wanderfischprogammes in Baden-Württemberg.
Das Fischmobil
Fisch on Tour
Das Fischmobil
Fisch on Tour – Gewässerwelten erleben! Fisch on Tour ist ein kostenloses Projekt des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e.V. Mit dem Fischmobil besuchen wir Schulen und Feriengruppen, um gemeinsam mit den Kindern den Lebensraum Gewässer und die darin vorkommenden Lebewesen zu erkunden. Wir bieten einen individuellen, außerschulischen Lernort als reizvolle Ergänzung zum stationären Unterricht – direkt am Gewässer. Während der Veranstaltung entdecken die Kinder spielerisch für sie Unbekanntes und erforschen die Natur selbstständig mit geeigneten Materialien. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Kinder zu begeistern.