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Bezirk Nordwürttemberg
von Maintauber bis nach Böblingen.

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Lage

Der Bezirk Nordwürttemberg liegt im Nordosten Baden-Württembergs, umfasst 2 Stadt- sowie 11 Landkreise, und reicht von Maintauber bis nach Böblingen.

Mitglieder

Aus Nordwürttemberg sind 205 Fischereivereine Mitglied im LFVBW.

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner finden Sie in der Adressliste des Bezirskvorstandes Nordwürttemberg.

Bezirksvorstand Nordwürttemberg

28.2.18 Am Samstag, 24.02.2018 kam es schon wieder zu einem massiven Fischsterben im Hohenlohekreis. Durch einen technischen Defekt beim Umpumpen von Rindergülle kam es zum Überlaufen eines Güllebehälters und rund 50 m³ Gülle flossen in den Ginsbach, ein Nebengewässer der Jagst. Zwar konnte die alarmierte Feuerwehr und das THW durch den Einbau von Sperren und Abpumpen der Gülle einiges auffangen, aber dennoch reichte die verbleibende Gülle aus, ein Fischsterben auszulösen. Alexander Ulshöfer, 1. Vors. des Fischereivereins Gommersdorf, der Pächter des Ginsbaches ist, war mit seinen Mannen unverzüglich vor Ort. Leider konnten diese nur noch tote Fische bergen – wieder ist ein Bestand an autochthonen Groppen und Bachforellen erloschen. Nachdem 2015 die Jagst und der Heiligenbach (Künzelsau) sowie 2017 der benachbarte Sindelbach (Schöntal) von Fischsterben betroffen waren, erwischte es nun den Ginsbach (Krautheim).

Manchmal geht es schon kurios zu: Im benachbarten Dörzbach erfolgte im Goldbach wegen anstehender Bauarbeiten gerade zu dieser Zeit eine Fischbergung, um Fische vor dem sicheren Tod zu bewahren – und nur wenige Kilometer entfernt sterben Hunderte einen völlig unnötigen Tod.

Über 150 tote Bachforellen und 200 Groppen (Mühlkoppen) wurden bei eisigen Temperaturen abgesammelt – keine schöne Aufgabe für die Mitglieder des Fischereivereins Gommersdorf. Besonders frustrierend dabei ist, dass erst einige Tage zuvor 8000 Stück schwimmfähige Bachforellenbrut zur Bestandsstützung ausgesetzt wurde – umsonst. Der Ginsbach weist eine ordentliche Wasserqualität auf, aber zahlreiche Wanderungshindernisse verhindern ein Aufsteigen der Bachforellen zu ihren Laichplätzen. Deshalb werden zur Bestandsstützung vom Verein immer wieder Bachforellenbrütlinge eingebracht, die von einem regionalen Züchter bezogen werden. Somit konnte ein autochthoner Bachforellenbestand erhalten werden, der jetzt, wie am Heiligen- und Sindelbach ebenfalls geschehen, wieder zerstört wurde. Der ökologische Schaden ist hier noch erheblich höher zu bewerten als der rein fischereiliche Verlust – ein ausgelöschter autochthoner Fischbestand kann in dieser Form nicht wieder "hergestellt" werden, sondern bestenfalls ein ökologisch ähnlicher.

Es bleibt nur zu hoffen, dass der Verursacher zu dem von Ihm verursachten Schaden steht und wenigstens ein befriedigender finanzieller Ausgleich erfolgt.

Achim Megerle

Bilder (FV Gommersdorf):