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Casting
... ist eine Disziplin des Angelsports und ein Präzisionssport.

Vom 05. - 07. August 2016 fanden die Deutschen Castingsport Meisterschaften der Jugend in Bad Kreuznach statt.

In den Baden- Württembergischen Farben waren sieben Athleten, zwei Schiedsrichter und zwei Trainer angetreten um reich beladen mit Medaillen zurück zu kehren. 190 Sportler aus 13 Bundesländern fochten in fünf Altersklassen um Edelmetall. Bei schwierigen Bedingungen klappte das nicht immer optimal. Wechselnde Winde machte allen Teilnehmern zu schaffen.

Jessica BoslerEine 9- jährige Starterin hatte es für Baden- Württemberg noch nie gegeben. So aber dieses mal in Person von Jessica Bosler. Aufgrund ihrer sehr guten Leistungen bei verschieden Bereichs- und Bezirksmeisterschaften mit Sonderstartrecht bedacht, wusste sie dieses Vertrauen in sie zu belohnen. In einem sehr großen Feld mit durchweg älteren Kontrahenten errang sie sich am Arenbergtuch und an den Skisscheiben jeweils den 4. Platz. Zwar knapp an den Medaillen vorbei aber trotzdem weit über dem Soll. Die große Überraschung gelang ihr in der Disziplin Gewicht, Einhand- Weit. Mit über zwei Metern Vorsprung auf die Zweitplatzierte wurde sie dort Deutsche Meisterin. Zweimal Platz 4 und einmal Platz 1 machte dann in der Summe noch die Bronzemedaille im Dreikampf. Somit bis hierhin nicht nur die jüngste Starterin sondern auch die jüngste Medaillenträgerin und Deutsche Meisterin im Land.

Niklas Moest SiegerehrungBei den Jungen waren wir mit zwei Mann in Klasse D vertreten. Niklas Möst hatte bei seinen ersten Deutschen leider erst mal nur Pech. Im Weitwurf, seiner Paradedisziplin, legte er bei den ersten zwei Würfen zuviel Wucht mit rein so dass die Schnur die Beschleunigungskräfte nicht mehr halten konnte und riss. Der dritte Wurf ging mit Bestweite knapp ins Aus. Das war´s dann mit der avisierten goldenen und damit auch mit dem Mehrkampf. Dafür setzte er, völlig unerwartet den Hammer an den Skisscheiben und errang dort den dritten Platz.

Robin JaegerDer jüngere der Jäger Brüder, Robin, ist da schon ein alter Hase in diesem Geschäft. Bei seinem zweiten Start zur Deutschen Meisterschaft schrammte er am Arenbergtuch knapp an der Bronzemedaille vorbei. An den Skisscheiben haderte er mit dem Wind und wurde dort auf Platz 6 verweht und damit auch die Chance auf eine Platzierung am Stockerl im Mehrkampf. Dafür drehte er beim Weitwurf auf und katapultierte sich auf Platz 2. Er warf als einziger D- Jugendlicher den 5- Kampf wo er gute Ansätze zeigte in Bezug auf das nächste Jahr, wenn dies in der Klasse C zur Pflicht wird.

Rouven Jaeger und Paula MartiniRouven, der ältere Jäger, ebenfalls zum zweiten mal am Start. Das merkte man ihm auch an. Routiniert spulte der Klasse- C Jugendliche sein Programm ab und erkämpfte sich bei sehr starkem Seitenwind die Bronzemedaille in Fliege- Ziel. Am Arenbergtuch errang er sich gar die Silbermedaille mit bärenstarken 94 Punkten. Leider brach er dann mit nur 60 Punkten in seiner Paradedisziplin Skis ein und kam dort über den sechsten nicht hinaus. Platz 5 in Fliege- Weit und Platz 9 im Weitwurf machten dann in der Summe Dreikampf Platz 6 und Fünfkampf Platz 5.

Paula Martini, unsere Medaillenmaschine! Im letzten Jahr schon mit dreimal Bronze bedacht, sammelte sie dieses mal in Fliege- Ziel, Fliege- Weit, Weitwurf- Einhand ebenfalls die Bronzemedaille ein. In Arenberg zeigte sie aber dass es auch besser geht und holte sich dort mit 74 Punkten den Vizemeistertitel. Im Endeffekt kam dann noch jeweils Bronze im Drei- und im Fünfkampf hinzu.

In Klasse B war Yannick Yundt vertreten. Letztes Jahr knapp an der Quali gescheitert musste er den nun altersbedingt den Fünfkampf erlernen und qualifizierte sich für die nationalen Titelkämpfe. Die B-Klasse dieses Jahr am stärksten besetzt macht die Aufgabe nicht leichter. Fast das ganze Jugendnationalteam hatte er in seiner Riege. Mit Platzierungen um Platz 19 waren die Trainer sehr zufrieden. Besonders in den Fliege Disziplinen zeigte er Potenzial. Bei ihm darf man auf 2017 gespannt sein wenn er den freiwilligen Siebenkampf wirft.

Markus Anthoefer SiegerehrungUnser Dauerbrenner Markus Anthöfer, U 23 Junioren, wollte unbedingt seinen 5- Kampf Titel verteidigen. Den wichtigsten Nachwuchswettbewerb gewann er 2015 mit einem Punkt Vorsprung vor seinem Dauerrivalen Christopher Ulrich aus Sachsen Anhalt. Dieser versprach ihm einen tollen Kampf und so kam es dann auch. Markus siegreich in Fliege- Weit mit 6 Meter Vorsprung und in Arenberg mit 96 Punkten im Hauptkampf und brutalen 100 Punkten im Kampf um Gold. In seiner Zitterdisziplin Skis, auf die gelben 76cm Scheiben überraschte er seine Trainer. Mit 95 von 100 kam er ins Stechen um Silber mit zwei weiteren Werfen aus Sachsen und Brandenburg. Mit nochmals 95 Punkten und der schnellsten Runde sicherte er sich die Deutsche Vizemeisterschaft. In Einhand Weit kam dann noch eine Bronzemedaille hinzu. Somit warf der im 5- Kampf fast 30 Punkte mehr und verfehlte die magische 500 Punkte nur 3,7 Punkte. Mit 496,325 Punkten verwies er Ulrich um 10 Punkte auf den zweiten Platz. Somit ging der große Wanderpokal zum zweiten Mal nach Iffezheim. Markus holt somit auch 2017, in seinem letzten U23 Jahr, den Pott nach Iffezheim. Da konnte er im Siebenkampf dann auch den Geräteausfall in Fliege- Zweihand verschmerzen. Dort ging seine Fliegenschnur zu Bruch und der Wettkampf war gelaufen.

Sieben Athleten zogen aus um für Ruhm und Ehre und die Baden- Württembergischen Farben zu kämpfen. Sie taten dies in gewisser Weise und diese war eine sehr Gute. Reich dekoriert mit 17 Medaillen kehrten sie zurück und erfüllen uns mit Stolz. Vielen Dank für euren unermüdlichen Einsatz bei den vielen Extraschichten im Training und natürlich im Wettkampf!

Großes Dank an die Schiedsrichter Marion Anthöfer, Jitka Kocova und an die Trainer Herman Gleinser und Andreas Kirchner. Nicht zu vergessen die Eltern die viele Stunden als Co-Trainer auf dem Platz standen.